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Ars Audiendi ~ Musikhören als schöpferische und heilende Kunst
Die Heilkunst des Hörens

Komponisten


Bruckner
Anton  Bruckner
1824 - 1896
geboren am: 4. September 1824 in Ansfelden (Ă–sterreich)
gestorben am: 11. Oktober 1896 in Wien
Lebensalter: 72 Jahre

Beginn des symphonischen Schaffens erst mit 40 Jahren! So lange hat Bruckner sich vorbereitet, mit vielen durchaus achtbaren Kompositionen, insbesondere Kirchenmusik und Chorwerke. Doch dann sprengte er diesen Rahmen. Am “Sprengpunkt” entstanden seine drei größten Messen, doch danach gab es nur noch Symphonien (und später ein Te Deum). Anfangs brachte er sogar noch melodische Zitate aus seinen Messen, wie um darauf hinzuweisen, dass hier eine innerliche Verbindung besteht.

Seine vielzitierte persönliche Verbindung zu Wagner ist von auĂźen her eigentlich nicht verständlich. Wagners Musik atmet einen völlig anderen Geist, und Bruckners Musik entstammt einer völlig anderen Inspirationsquelle als die von Wagner. Die lebenslange tiefe Verehrung fĂĽr Wagner rĂĽhrt daher, dass seine Musik dem 40jährigen Bruckner die “Erlaubnis” gab, so zu komponieren, wie es in ihm tönte: “Ja, darf man denn das?!” hatte er begeistert ausgerufen, als er die Partitur von Tannhäuser erstmals zu Gesicht bekam. Wagner selbst hat diese Verehrung gerne angenommen, sie jedoch niemals wirklich erwidert.

Ich habe die Beziehung von Bruckner und Wagner in ein Bild gefasst: Bruckners Inspiration gärte jahrzehntelang in einer riesigen Champagnerflasche, und Wagner zog ihm den Korken, so dass er den Inhalt ausschenken konnte. Entsprechend ist die erste Symphonie noch sehr überschäumend, die zweite dann ganz klar...

Hauptwerk:
9 Symphonien, 1 Te Deum, 3 Messen, etwa 10 Motetten, 1 Streichquintett.


BrucknerBuch-ImageBruckners Musik, insbesondere seine Symphonien,  spielt eine zentrale Rolle in meiner persönlichen Forschungsarbeit im Reich des Hörens. Inzwischen sind der erste und zweite Band meines Buches erschienen.
An anderer Stelle dieser Homepage finden Sie weitere Informationen zu diesem Projekt (der Link fĂĽhrt zum Bereich Meditation).

Erhältlich beim Verlag und natürlich im Buchhandel. Gebunden (mit Lesebändchen), als Taschenbuch (A4-Format!) und als eBook (für großformatige reader).
Wenn Sie direkt beim Verlag bestellen, bekomme ich ein wenig mehr vergĂĽtet...

Aktuell in Arbeit ist:
Band 3 - Symphonien 8 und 9.


Die Melomorphose-Musikmeditation mit Bruckner ist eine initiatische Erfahrung. Bruckner verstehen ist Offenbarung, gerade fĂĽr den heutigen Menschen. Seine Symphonien bilden einen tiefenpsychologisch verstehbaren und erlebbaren Transformationsprozess ab  (im Sinne von C.G. Jung). Im Wesentlichen geht es um die eine groĂźe Frage: Wie gelingt Menschsein heute in Beziehung zum Göttlichen? Das zentrale Thema dabei ist, wie gehen wir um mit den Dunkelkräften - sowohl mit den äuĂźeren wie auch den inneren. Deshalb enthalten Bruckners Symphonien kriegerische Auseinandersetzung. Alle 9 Symphonien zusammen schildern die Entwicklung und die Abenteuer eines Kriegers des Lichts.
Daher ist Bruckners Musik auch ein hohes und reines Channeling fĂĽr die groĂźe Zeitenwende, in der wir uns aktuell befinden. Dies versteht nur, wer einmal als HĂ–RER die Musik Bruckners entschlĂĽsselt und komplett verinnerlicht hat.

Es ist klar, dass Bruckner seine Musik nicht “deuten” konnte. Er war Diener, Handwerker und KĂĽnstler, ein Botschafter von geistigen Wesenheiten, mit denen zu seiner Zeit kaum jemand in Kontakt sein konnte - wegen der intensiven Energiefelder, die es dafĂĽr auszuhalten gab. Was Bruckner selbst als Mensch in seiner Musik erlebte, empfand und verstehen konnte, entzieht sich unserem Zugriff, zum GlĂĽck. Ich bin mir jedenfalls sicher, daĂź er hohe, verjĂĽngende GlĂĽcksgefĂĽhle erlebte (ähnlich wie Hildegard von Bingen es beschreibt bei ihrer Schau des Lebendigen Lichtes). Ein Indiz dafĂĽr ist, daĂź er mit ĂĽber 80 Jahren sich noch in junge Damen verliebte und ganz aufrichtig um deren Hand anhielt, so als sei er gerade erst 25 Jahre reif.

Bruckner sagte selbst einmal “Dies ist eine schwache Zeit, darum schreibe ich starke Musik”. FĂĽr mich sind Bruckners Symphonien eine tönende Anleitung fĂĽr den erstarkenden und erwachenden NEUEN MENSCHEN im 21. Jahrhundert.




zum Klassik-Tipp Bruckner

 

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Ars Audiendi, die Heilkunst des Hörens. Bewusstes Musikhören ist ein initiatischer Weg zum Wesen, zur Essenz.
Der initiatische Weg erweitert Wahrnehmung und Bewusstsein. Er fĂĽhrt sowohl zum transzendenten Wesen der Musik, als auch zum eigenen lichtvollen Wesenskern. GroĂźe, inspirierte Musik ist eine geistige Matrix, die Informationen fĂĽr die neue Zeit vermittelt.